crazy coats and the history of coffee

•Januar 26, 2008 • Keine Kommentare
Hi. Nach etlichen experiences @ Sbux, endlich mal wieder was wissenwertes über Kaffee: wo kommt er her?Leider wissen wir nicht genau, wann der Kaffee entdeckt wurde. Die schönste der überlieferten äthiopischen und arabischen Legenden berichtet von tanzenden Ziegen. ein Ziegenhirte names Kaldi, der von Natur aus ein Dichter war, folgte den Wanderpfaden seiner Ziegen, die die Berghänge nach Futter durchkämmten. Die Arbeit war nicht besonders anstrengend, und so konnte er Lieder erfinden und auf seiner Flöte spielen. Spätnachmittags, wenn er einen besonders schrillen Ton spielte, folgten ihm seine Ziegen, die im Wald gegrast hatten, zurück nach Hause.Eines Nachmittags kammen die Ziegen aber nicht wieder. Kaldi spielte nochmals kräftig auf seiner Flöte - doch vergeblich. Ratlos kletterte der Junge höher, um seine Ziegen zu suchen. Schließlich hörte er in der Entfernung ihr Meckern. Am Ende eines schmalen Pfades traf Kaldi plötzlich auf die Ziegen. Unter dem dichten Blätterdach des Regenwaldes, wohin sich die Sonne nur mühsam einen Weg bahnte, rannten die Ziegen umher, stießen sich gegenseitig mit den Hörnern, tanzten auf ihren Hinterbeinen und meckerten aufgeregt.Erstaunt und außer Atem stand der Junge da und starte sie mit offenen Mund an. Sie müssen verhext sein, dachte er. Woran sonst könnte es liegen? Er sah, wie eine Ziege nach der anderen die glänzend-grünen Blätter und roten Beeren eines Baumes kaute, den er noch nie zu vor gesehen hatte. Das mussten die Bäume sein, die seine Ziegen um den Verstand gebracht hatten. War es ein Gift? Würden sie alle sterben? Sein Vater würde ihn umbringen!

Die Ziegen weigerten sich noch stundenlang, mit ihm nach Hause zu kommen, aber sie starben nicht. Am nächsten Tag liefen sie geradewegs zu demselben Hain, und die Vorstellung wiederholte sich. Dieses Mal, entschied Kaldi, würde er es ihnen sicherheitshalber nachtun. Zuerst kaute er an einigen Blättern. Sie schmeckten bitter. Als er sie aber zerkaute, verspürte er ein schwaches Kribbeln, das von seiner Zunge hinab in den Bauch wanderte und sich von dort in seinem gesamten Körper ausbreitete. Als Nächstes probierte er die Beeren. Die Frucht war süßlich-mild, und die Samenkörner, die heraussprangen, waren mit einem dicken, leckeren Fruchtschleim bedeckt. Schließlich kaute er auch die Samenkörner und zerbiss eine weitere Beere. Bald schon, so die Legende, sprang Kaldi mit seinen Ziegen umher; Gedichte und Lieder sprudelten nur so aus ihm heraus. Und er hatte das Gefühl, dass er nie wieder müde oder griesgrämig sein würde.

dsc00324.jpgKaldi berichtete seinem Vater von den Zauberbäumen, die Nachricht verbreitete sich, und schon bald wurde Kaffee zu einem wesentlichen Bestandteil der äthiopischen Kultur. Zu dem Zeitpunkt, als der arabische Arzt Rhazes den Kaffee im 10. Jahrhundert zum ersten Mal schriftlich erwähnte, wurde er vermutlich schon jahrhundertelang angebaut. Vermutlich hat man wie in der Legende die Bohnen und Blätter des „Bunn“, wie der Kaffee genannt wurde, zunächst gekaut, aber die erfinderischen Äthiopier entwickelten schnell schmackhaften Methoden, um an ihr Koffein zu kommen. Sie brühten die Blätter und Beeren mit kochendem Wasser zu einem schwachen Tee auf. Sie mahlten die Bohnen, vermischten sie mit Tierfett und erhielten so eine energiereiche Zwischenmahlzeit. Aus dem vergorenen Fruchtfleisch machten sie Wein. Aus den leicht gerösteten Kaffeeschalen bereiteten sie ein süßes Gebräu names „Qishr“, ein Getränk, das man jetzt unter dem Namen „Kisher“ kennt. Vermutlich im 16. Jahrhundert hat schließlich jemand die Bohnen geröstet, sie gemahlen und einen Aufguss zubereitet. Endlich entstand eine Art Kaffee, so wie wir sie kennen.

Das Glas Majo und der Kaffee

•Januar 26, 2008 • Keine Kommentare

Guten Morgen, hoffe, dass euch allen sehr gut geht! Heute eine kleine Geschichte, dir mir vor zwei Tagen in die Hände fiel. Read. Relax. Have a cup of coffee

Wenn Dir Dinge im Leben unerreichbar vorkommen und wenn Dir 24 Stunden pro Tag nicht mehr genug sind erinnere Dich an das Glas Majo…und den Kaffee …!!! 

Ein Professor stand lautlos vor seiner Philosophie-Klasse mit einigen Gegenständen vor sich auf dem Schreibtisch. Als die Stunde begann nahm er wortlos ein leeres Majoglas und füllte es mit Golfbällen. Dann fragte er seine Studenten ob das Glas voll sei.

Sie stimmten Ihm zu.Da nahm der Professor eine Schachtel mit Perlen und schüttete diese in das Glas .Er schüttelte es vorsichtig und die Perlen fielen in die Lücken zwischen den Golfbällen. Er fragte seine Studenten ein zweites Mal ob das Glas voll sei.Sie stimmten wieder zu.Als nächstes nahm der Professor eine Kiste mit Sand und schüttete diesen in das Glas. Natürlich füllte der Sand die verbliebenen Lücken aus. Er fragte ein weiteres Mal ob das Glas voll sei. Die Studenten antworteten mit „ja“.Der Professor holte dann 2 Tassen Kaffee unter dem Tisch hervor und schüttete den kompletten Inhalt in das Glas, welcher effektvoll den Zwischenraum um den Sand ausfüllte.Die Studenten lachten. Die Golfbälle sind die wichtigsten Dinge für Dich – Deine Familie, Deine Kinder, Deine Gesundheit, Deine Freunde! Dinge die, wenn alles verloren ist und nur noch diese Dinge übrig bleiben, Deinem Leben immer noch einen Sinn geben würden! Die Perlen sind die anderen Dinge, die wichtig sind – Dein Job, Dein Haus und Dein Auto. Der Sand ist alles andere – die kleinen unwichtigeren Dinge! Wenn Du den Sand als erstes ins Glas füllst, ist dort kein Platz mehr für Perlen oder Golfbälle. Das Gleiche gilt für Dein Leben! Wenn Du Deine ganze Zeit und Energie an die kleinen Dinge verschwendest, wirst Du nie Zeit haben für die wirklich wichtigen Dinge in Deinem Leben.Achte auf die kritischen und wichtigen Dinge die in Deinem Leben passieren!Spiele mit Deinen Kindern. Nimm Dir Zeit für medizinische Untersuchungen. Gehe mit Deinen Freunden Essen. Es wird immer Zeit sein, das Haus aufzuräumen, den Rasen zu mähen oder das Auto zu reparieren.Achte immer als erstes auf die Golfbälle, die Dinge die wirklich sind im Leben!Setze Deine Prioritäten! Der Rest ist nur der Sand. Einer der Studenten hob die Hand und fragte, was der Kaffee repräsentiert. Der Professor lächelte und sagte: “Ich bin froh, dass Du fragst. “Der Kaffee ist nur da, um zu zeigen, dass egal wie erfüllt Dein Leben auch scheint, es wird IMMER Platz für ein paar gute Tassen Kaffee mit einem Freund geben!

connect via coffee

•Januar 23, 2008 • Keine Kommentare

Before I started working at Starbucks I’ve never thought it might be possible that a friendship can grow out of a cup of coffee! After six weeks wearing a Green Apron I was proven wrong: It was June 2006 – I’ve been a Barista for six weeks now – in the Coffee House Heidelberg. After several coffee tastings with my partners I was longing for a coffee tasting with a customer. On June 15th it happened. It wasn’t really busy that day and an American family was visiting our Coffee House who were amazed by our interior and  big chandeliers. So took the chance and asked them whether they wanted to join me for a coffee tasting. They said yes and we tasted my two favorite coffees: Sumatra and Arabian Mocha Java. While we did the tasting Christine told me that she is working at a Starbucks in Columbia, South Carolina and that she never had thought that I was only workin for six weeks at Starbucks. After the tasting we exchanged email-addresses and kept writing mails since then talking about Starbucks and exchanging news about our company. At the moment Chris is really happy since our fifth roasting plant is going to be built just 20 miles away from her.When I was visiting her in Colombia last fall some of her partners in her store recognized me as “Benny from Heidelberg”. When I had a look at the Back of House of her store I knew why: there – right next to the schedules is the picture of our coffee tasting hung up!We are still writing emails and I hope to be able to visit her again soon – as you can see friendships via coffee are possible! Thanks a Latte and have a Grande!Benny

let the walls talk

•Januar 21, 2008 • Keine Kommentare

Die Wände sprechen – wir müssen ihnen nur zuhören.

Was, sprechende Wände??? Wenn ihr glaubt, ich habe jetzt endgültig zu viel Koffein in meinem Kreislauf, dann haltet kurz inne und lasst mich erklären.

Gestern war ich auf einem Starbucks-Meeting, bei dem wir unter anderem darüber redeten, wie wir die Starbucks Experience für unsere Gäste wieder dort hinbringen, wo sie einmal war.

Eine oft wiederkehrende Lösung war: „den Store beobachten“.

Habe noch etwas mehr darüber nachgedacht und nur zu beobachten, reicht nicht aus. Wir müssen lernen den Wänden zuzuhören. Was meine ich jetzt damit?

Sicherlich kennt ihr das. Ihr geht in irgendein Restaurant, Büro, irgendeine Wohnung oder in irgendeinen Store und plötzlich fühlt ihr wohl, geborgen, unsicher, kalt oder angespannt – dieses Gefühl wird euch von den sprechenden Wänden vermittelt.

Ich erinnere mich noch mein Vorstellungsgespräch. Es war ein Montagmorgen. Es war ziemlich ruhig im Coffee House. Der Store Manager führte mich einmal durch den Store und wir nahmen im „Türmchen“ (im Heidelberger Store führt eine kleine Wendeltreppen in ein kleines Türmchen, wo zwei Tische und vier Stühle stehen – beliebtester Platz für die Gäste) platz. Obwohl das Gespräch nicht wirklich außergewöhnlich war und es ziemlich leise war; wusste ich trotzdem, dass ich hier unbedingt arbeiten mochte –ich hörte die Wände reden – und sie vermittelten mir ein angenehmes Gefühl - der Store hatte Seele!

Der Weg zum Türmchen

Am Anfang war natürlich alles neu für mich – ich stellte viele Fragen, sah jeden Tag neue Dinge… aber mit der Zeit fiel mir auf, dass mein Handeln immer automatischer wurde. Ich musste lernen, meine Antennen auszufahren – wie Augen im Hinterkopf. Ich musste lernen das Unausgesprochene zu hören. Ich musste lernen, sofort zu fühlen, wenn etwas in meinem Umfeld nicht stimmt.

Mein DM brachte diese Problematik mit einem Beispiel auf dem Punkt: die Musik. Die Musik, die bei Starbucks gespielt wird, wird so ausgewählt, dass sie die Starbucks Experience und die Coffee House Atmosphäre unterstützt. Ist diese Musik zu leise, zu laut oder gar aus, fehlt mit einem Schlag die Seele des Stores – die Wände schweigen und man fühlt sich unwohl.

Hier ein kleiner Tipp, wie ich versuche mein „Automatismus“ am Beispiel „Opening“ zu bekämpfen. Als ich begonnen habe Schichten zu leiten, hatte ich ebenfalls einen strikten Opening-Plan: aufschließen, Licht an, Spülmaschine an, Verismo an, Gebäck, Abstuhlen, Mocha machen, Eis holen, WC-Check, Kassen einlesen, Tresor zählen, Store öffnen. Jedes Mal dieser Ablauf, um auch ja nichts vergessen! Ich war also Opening-automatisiert. Schlecht. Heute versuche ich meinen Store jeden Tag aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten und zu ERLEBEN. Das heißt, ich ändere den Ablauf des Opening jeden Tag. Spülmaschine an, Licht an, Versimo, Abstuhlen, Gebäck ODER Licht, Gebäck, Spühlmaschine, Eis, Versimo… usw.

Manchmal, wenn sich der/die Barista gerade umzieht und ich allein bin, stell ich mich auch einfach nur für eine Minute in die Mitte des Stores und tue nichts anderes als zu lauschen. Probiert es mal aus – die Wände reden tatsächlich!

Euer Benny

neulich im Internet

•Januar 21, 2008 • Keine Kommentare
Guten Morgen, was kann ich für Sie tun?
Neulich stieß ich im Internet auf einer Starbucks-Community site auf folgenden Post:
“When I was in Japan as an abroad student Starbucks was the cool place to be, even in downtown Tokyo (where they have some 200 stores…). Everybody enjoyed the quality coffee and the really friendly staff. That’s now 3 years ago.
Currently I work in Germany and I fear that Starbucks went astray. The coffee lacks flavour, the stores feel like McDonalds and the staff should maybe take a day off and seriously reconsider their attitude (my favorite story here involves a wannabe-barista sliding my ice coffee over the counter while talking to her coworker. When i asked her for a straw she pointed towards where they were without even looking at me!). They biggest problem however is that the coffee is just not good. It’s ok. But it’s not what I expect for this price and I feel kinda cheated when I pay several euros for the touch of one button. I mean: What’s next? Self-service? You pay without your credit card and then you can push the button yourself.

Posted by: Shumitto | Jan 19, 2008 8:40:45 AM”

So ein Erlebnis tut mir persönlich weh (ja, so verStarbucked bin ich bereits) und habe ihm eine mail geschrieben:

On Jan 20, 2008 9:15 PM, Benny Helmholz <ben.helmholz@gmx.biz> wrote:

Hi Shumitto,

I just read your post at starbucksgossip.com – I am a passionate

Barista at a Starbucks in Germany. Where did this happen to you?

Hopefully it just happened once to you, although in my eyes that one time is already too much. 

You are absolutely right, that kind of behavior should not be part of

a Starbucks partner.

Hope your next visit at a Sbux will be much better, 

Take care,

Benny

Und hier seine Antwort, die gerade bekommen habe:

—–Ursprüngliche Nachricht—–
Von: Shumitto
Gesendet: Sonntag, 20. Januar 2008 21:58
An: Benny Helmholz
Betreff: Re: Greetings from a German Barista

 Wow – I’m really really surprised you sent me this mail and I must admit Ididn’t expect to get such a mail at all. Well the thing is that people generally remember negative experienceslonger and more intense than just business-as-usual kind of stuff. Andof course everybody is just human and if you have a bad day and arereally stressed out, then things like this happen. It could be thatyou did everything right for weeks, or months, then you slip once andthat’s what’s remembered. The general problem I see is that only a fewof the people are so passionate about their job as you are. When youlike your job and are passionate about it, you care and people noticethat. But my feeling is that many of the partners in quite a few ofthe German Starbucks just don’t care. It seems like they do their 9 to5 job. And that’s just kinda sad. -Shumitto PS: The same thing i said about really negative experiences alsoapplies to really positive ones. So the next time anybody iscriticizing Sbux, I think I will tell them this story where I postedsomething at a website and got such a nice reply. Cause — really,that’s quite cool and something that probably seperates Sbux peoplefrom   so many other shops. So thanks much for your mail. :-)   

learn to care

•Januar 20, 2008 • Keine Kommentare
Eines meiner Lieblibgswörter in der englischen Sprache ist das Wort “care” - die richtige Bedeutung habe ich erst bei Starbucks gelernt. Leider finde ich das diverse deustche Übersetzungen nicht die wirkliche Bedeutung des Wortes “care” widerspiegeln. Daher werde ich im folgenden das englische Wort benutzen und nicht “sorgen” oder “kümmern”.
Bevor ich also bei Starbucks war und ich mehrere Hüte im Schrank hatte, war ich ziemlich “ich”-konzentriert. I didn’t care a lot about others. Bei Starbucks habe ich gelernt to care about others.
Als Beispiel möchte ich mal unsere komplizierten Bestellungen nehmen. Am Anfang habe ich mich selbst und den Rest des Teams gestresst…ich hatte Angst irgendwas falsch zu machen…. zu langsam zu sein… jemanden zu enttäuschen. Aber ich lernte schnell, dass dies mich nicht weiter brachte. Ich musste also lernen zuzuhören und to care. Really & truly care. Ich erkannte, dass es Starbucks nicht nur um Kaffee und Latte ging; nein, da war mehr: es ging darum, Beziehungen zu andren Menschen aufbauen - über Kaffee! “One person and one cup of coffee at a time!”
An der Bar habe gelernt, wenn ich mich nur um Mensche care, die mir etwas bedeuten, sondern auch um Menschen, die ich nicht kenne oder mit denen ich Schwierigkeiten jeglicher Art habe, schafft man auch den größten Stress und die größten Sorgen zu verarbeiten. Care. Care, like you really mean it!
Diese Erfahrung wirkte sich auch mein Verhalten außerhalb des Stores aus… aber dazu mehr zu einer anderen Zeit.
Euer Benny

Siren’s Tale

•Januar 19, 2008 • Keine Kommentare

Mythos #2: Sirene oder Meerjungfrau?Als ich letztens mal auf der anderen Seite der Bar als Gast in einem unserer über hundert Stores in der Line stand, belauschte ich ein Gespräch zweier Gäste hinter mir. Sie diskutierten darüber, ob sich in unserem Logo eine Meerjungfrau oder eine Sirene verbirgt. Beide hatten gute Für- und Gegenargumente. „Starbucks würde doch nicht eine Sirene ins Logo stecken. Eine Sirene lockte doch Seefahrer ins Verderben!“ – „Aber schau doch mal auf die Verpackung vom Anniversary Blend™! Nur Sirenen haben zwei Schwänze – Meerjungfrauen nur einen!“Ich hätte dem Gespräch gern noch weiter zugehört, aber mein Quad-Tall-Americano wartete bereits am Hand-Off auf mich und so auch ein weiterer Mythos den es zu enträtseln galt.

Ein Blick auf unser derzeitiges Logo gibt uns leider nicht wirklich eine klare Auskunft, ob es sich um eine Sirene oder eine Meerjungfrau handelt. Aber schauen wir uns doch mal die Logos aus über 35 Jahren Starbucks Coffee an:

1971 1990 today

Während man im ersten Logo noch klar erkennt, dass es sich um eine Figur der Meeresmythologie handelt, weisen uns im heutigen Logo nur noch die welligen Haare auf ihren Ursprung hin.Im alten Logo, das übrigens noch unseren ersten Store im Pike Place Market in Seattle schmückt, sehen wir, dass es sich eindeutig um eine zweischwänzige Sirene handelt.Mythologisch korrekt gesehen, handelt es sich allerdings um eine Wasserfrau. Charakteristisches Merkmal ist ihre positive Einstellung zum Menschen. In der Form der Wassermutter spendet sie Leben, Schutz und Segen, in der der Wasserbraut vermählt sie sich mit einem menschlichen Bräutigam und schenkt ihm ihre Liebe. Abzugrenzen ist die Wasserfrau von anderen weiblichen Wasserwesen, insbesondere vonNixen (Aspekt der „Bedrohung“) Meerjungfrauen (Aspekt der „Erlösungsbedürftigkeit“) Bei zahlreichen Wasserwesen ist eine eindeutige Zuordnung zu einer der Kategorien nicht möglich. Zudem werden gerade in neuerer Zeit die genannten Begriffe häufig verwechselt und wie Synonyme verwendet – außerdem gibt es im Englischen keinen speziellen Begriff der Meerfrau, weshalb wir auch von einer Sirene sprechen können. Hier der Holzschnitt, der unsere drei Gründungsväter inspirierte:

“Meerfräulein” - 1565

In der griechischen Mythologie wird der Typus der Wasserfrau insbesondere durch die Nereiden und Okeaniden vertreten, freundlich-heitere Meeresnymphen, die Seeleute erfreuen (höchstwahrscheinlich mit Kaffee J), aber auch durch die in Flüssen beheimateten Najaden.Im weiteren Sinne gehören auch die Meeresgöttinnen sämtlicher Kulturen hierher, aller voran die stets in menschlicher Gestalt dargestellte Liebesgöttin Aphrodite (römisch: Venus), die Schaumgeborene, die den mütterlichen wie bräutlichen Aspekt der Wasserfrau in sich vereint. Idealtypisch verewigt wurde sie von dem italienischen Renaissancemaler Sandro Botticelli in seinem Gemälde „Geburt der Venus“, wo die Göttin einer Muschel entsteigt.Auch die auf einem Delphin reitende “Mermaid”, die Oberon in Shakespeares Komödie Ein Sommernachtstraum von einem Vorgebirge aus gesehen hat, trägt alle Züge der gütig-wohlwollenden Wasserfrau, lassen ihre “süßen Harmonie” doch “die empörte See gehorsam” werden und sogar die Sterne andächtig lauschen.Und zwei solcher Sterne befinden sich auch noch heute in unserem Logo. Der Kreis schließt sich und damit auch ein weiterer Mythos. 

what’s your name?

•Januar 19, 2008 • Keine Kommentare

In der über 35-jährigen Geschichte der Starbucks Coffee Company wurden etliche Mythen und Geheimnisse von Partner zu Partner, von Genration zu Generation übergeben. Also wird doch mal Zeit einige dieser Geheimnisse und Mythen zu lüften und allen Partnern zugänglich zu machen. So, dann schnappt euch eine Tasse Kaffee, lehnt euch zurück und lasst euch überraschen:Mythos # 1: Der Name “Starbucks”Der erste Mythos mit dem ich mich beschäftigen möchte, ist unser Name: Starbucks! Was bedeutet er? Wo kommt er her? War da nicht was mit Moby Dick?Um den Mythos aufzuklären, müssen wir erstmal zurück zu den Wurzeln. 1971. Gerald Jerry Baldwin, ein Englisch-Lehrer, Gordon Bowker, ein Autor und Zev Siegl, ein Geschichtslehrer, machen ihre Leidenschaft zu ihrem Beruf und gründen Starbucks Coffee, Tea and Spice.Aber halt. Wir müssen noch etwas weiter zurück. Vor der Eröffnung musste ja erstmal der Name her. Zusammen mit einem gemeinsamen Freund und Künstler – Terry Heckler – versuchte man, einen passenden Namen zu finden. Gordon, bekannt dafür, ein Liebhaber des Melville Klassikers Moby Dick zu sein, schlug vor das Geschäft „Pequod“ zu nennen, nach dem Schiff im Roman. Allerdings wurde diese Idee von den anderen abgelehnt, da sie sich nicht vorstellen konnten, eine Tasse „Pee-quod“ zu trinken (to pee (engl.) = pinkeln). Also ließen sie ihrer Fantasie freien Lauf mit dem Ziel, einen Namen zu finden, der ihre Verbundenheit mit dem Nordwesten der USA wiederspiegelte. Ergebnis dieses Brainstormings war unter anderem, das Geschäft nach den stillgelegten Minen des Mt. Rainier zu benennen: Starbo. Dies erinnerte Gordon wiederum an den ersten Maat der „Pequod“: Starbuck. Dieser Name vereinte in sich die Romantik der rauen See im Nordwesten der USA und die Verbundenheit der ersten Kaffeehändler mit der Schifffahrt. Der Name STARBUCKS war geboren.Nun musste nur noch ein passendes Logo her. Aber dies ist ein anderer Mythos.

dreaming about coffee

•Januar 18, 2008 • Keine Kommentare

Ich zerdrücke die Schale einer reifen roten Kaffeekirsche, öffne meinen Mund und koste den süßen Fruchtschleim. Es erfordert einige Anstrengungen mit der Zunge, um bis zu dem vorzudringen, was ich zunächst für die Bohne halte. Stattdessen finde ich heraus, dass es sich um die zähe Pergamentschicht handelt, die jede Bohne schützt. So wie Erdnüsse wachsen auch Kaffeebohnen gewöhnlich in sich gegenüberliegenden Paaren. Nachdem ich die Pergamentschicht ausgepuckt habe, gelange ich an die beiden Bohnen. Sie sind mit einer durchsichtigen Silberhaut bedeckt, die Seidenpapier ähnelt. In einigen Fällen, in denen der Boden nicht ausreichend Bor enthält, hätte ich auch auf nur eine Bohne stoßen können. Diese wird als „Peaberry“ bzw. Perlbohne bezeichnet, und einige glauben, sie sei etwas intensiver im Geschmack. Nach einer Weile spucke ich die Samen aus, die zu hart zum Kauen sind.Ich befinde mich in einer Höhe von 1500 Metern über dem Meeresspiegel auf einer „Finca“ (Plantage) in Lateinamerika.

Die Farm ist beinah unerträglich schön: bedeckt von de grünen, glänzenden Blättern der Kaffeebäume, mit prähistorischen Baumfarnen und Palmlilien entlang der Straßenseite (zum Schutz vor Erosion), sanft gewellten Hügeln, unsichtbaren Erntearbeitern, die singen und gegenseitig rufen, dem Gelächter von Kindern, Vogelzwitschern, über Berggipfeln wogenden Wolken, großen Schattenbäumen, die die Hänge sprenkeln, Quellen und Bächen.

Kaffeeplantage

So wie in anderen hochgelegenen Kaffeeanbauregionen liegt die Temperatur meist um 24°C. In der Entfernung erkenne ich einen Vulkan und den Rauch eines kleineren Kegels. Plötzlich ein unangenehmes Piepsen neben mir. Ich drehe mich um und sehe meinen Wecker. Ich bin wieder in Heidelberg. Alles nur ein Traum…schade.

Trage nur deinen Hut!

•Januar 18, 2008 • Keine Kommentare

Dies ist er also: mein erster Post in der Kategorie „How Starbucks Changed My Life.“

Wie der Name bereits sagt, möchte ich hier erzählen, wie mich Starbucks verändert hat. Nein, ich meine nicht meinen Kaffee-Konsum; sondern meine Persönlichkeit. Vor Starbucks sah meine Persönlichkeit anders aus. Ich dachte anders. Ich handelte anders. Ich ging anders an Problemen ran… usw… ich möchte in dieser Kategorie Starbucks nicht lobpreisen oder verteidigen… ich möchte nur erzählen, was mit mir passiert ist, was ich gelernt habe und was mich verändert hat. Vielleicht rege ich den ein oder anderen an mir Feedback zu geben oder inspiriere den ein oder anderen zum Nachdenken.

Das folgende mag einige von euch überraschen, die mich länger als zwei Jahre kennen. Aber eines schon vorweg: der jetztige Benny, ist der “echte” und “einzige” Benny!

So genug eingeleitet; was ist denn jetzt mit dem Hut? In seinem Buch Six Hat Thinking, setzt Edward de Bono unsere verschiedenen Arten zu denken mit Hüten gleich. Fazit ist jedenfalls, dass wenn man nur einen Hut trägt, man genau weiß, wer man ist und sich weigert weniger zu sein. Man weiß sich und seine Arbeit zu schätzen. Wenn mal was nicht mit dir oder deiner Arbeit stimmt, bemerkt man dies ebenso sofort. Wenn man also weiß, wer man ist, dann wird eigentlich alles einfacher – auch schwere Herausforderungen.

Meinen Hut habe ich erst bei Starbucks gefunden. Früher hatte ich viele verschiedene Hüte… aber erstmal zurück zum Anfang.

Als ich Mitte der 90er von der Realschule auf das Gymnasium wechselte (ich komm aus nem kleinen Kuhkaff, das weniger Einwohner als das Gym Schüler hatte), hörte ich auf den Rat meiner „Freunde“, sich anzupassen, um nicht als uncool zu gelten; denn uncoole Leute will niemand zum Freund… und siehe da , ich legte mir einen neuen Hut zu. Der Benjamin in der Schule, war aber nicht der Benjamin zu Haus. Dort trug er den Namen „Benny“ und damit auch einen anderen Hut. Ich hatte auch richtige Freunde, bei denen ich ebenfalls einen anderen Namen („Ben“) und Hut trug. So zog sich das ganze weiter: ich hatte einen Hut für meine Freundin, einen anderen Hut für meine Kollegen bei der Schülerzeitung, einen nächsten Hut für meinen Schülerjob (freischaffender Redakteur für eine lokale Wochenzeitung) und noch einen anderen Hut, wenn ich Briefe an meine Brieffreundin schrieb.

Das zog sich auch in meine Studienzeit über. Ich trug einen anderen Hut bei meinen Kommilitonen, einen anderen bei meinen „Nicht-Studi-Freunden“, einen anderen bei Leuten, die mich nicht kannten, einen Hut zum Einkaufen, einen Hut zum Daten und auch noch einen Hut, wenn ich als Gast den Starbucks in Heidelberg betrat.

Eigentlich funktionierte diese Methode die ganzen Jahre lang, aber innerlich war ein nervöses Wrack. Ich versuchte einfach zu viele verschiedene „ichs“ für zu viele verschiedene Leute zu sein. Eines Tages – es war nach meiner Exmatrikulation und meiner Absage beim Zoll – als ich mir selbst die Frage stellte: Benny, was ist mit dir geworden? Wer bist du wirklich? Wo willst du hin?

Ich realisierte, dass wenn ich immer wieder versuche jemand/etwas zu sein, der/das ich gar nicht bin, ich gleichzeitig mich selbst daran hindere, das Beste aus mir herauszuholen. Ich war einfach zu sehr damit beschäftigt die ganzen verschiedenen Hüte zu jonglieren. Trägt man so viele Hüte, muss man seine Emotionen lernen zu kontrollieren und zu unterdrücken; leider unterdrückte ich dabei auch meine Leidenschaft. In dem ich also versuchte jedem gerecht zu werden und das „Richtige“ zu tun, schnitt ich leider auch Teile meiner Persönlichkeit ab. Ich wusste, dass es so nicht weiter gehen konnte und wusste plötzlich, was ich zu tun hatte, um meine Ziele zu erreichen und andere inspirieren zu können: ich begann nach etwas zu suchen. Ich suchte „den einen“ Hut; meinen Hut. Nicht einen den irgendjemand als modisch oder elegant empfand, sondern einen der mir passt. Ich begann also ehrlich zu mir und anderen zu sein und fand schließlich meinen Hut. Ich mochte Kaffee – egal welchen Hut ich trug. Ich mochte es Wissen zu vermitteln (deshalb wollte ich ja Lehrer werden – ich liebe den Moment, wenn du jemanden mit deiner Leidenschaft anstecken kannst – Geschichte war es zu diesem Zeitpunkt). Und ich mochte den American Way of Life. Durch irgendeinen Zufall fiel mir das Buch „Pour Your Heart Into It“ von Howard Schultz in die Hände. Ich las über die Geschichte von Starbucks, die Werte, den Kaffee, die Philosophie und das Geschäft. Irgendwie kombinierte Starbucks all meine Leidenschaften: meine Liebe zu Kaffee, Wissen über Kaffee und des Geschichte und natürlich die amerikanische Art und Weise zu denken und zu handeln. Ein Satz in dem Buch brachte mich zu einem Entschluss: „We are not in the coffee business serving people; we are in the people business serving coffee“

Ich betrat das Heidelberger Coffee House am 15.4.2006; fragte den Store Manager nach einem Bewerbungsgespräch und begann meine Kaffeereise am 01.05.2006!

Ich hatte endlich meinen Hut gefunden!

Vielen Dank und bis bald,

Euer Benny.

Welcome to the World of Coffee!

•Januar 17, 2008 • 1 Kommentar

Hiermit heiße ich euch auf meiner ersten eigenen blogsite willkommen!

Wie der Titel schon sagt, werde ich viel über Kaffee schreiben, philosophieren und erklären. In den einzelnen Kategorien (die nach und anch kommen werden), könnt ihr ja euer Kaffeewissen erweitern.

Hoffe somit eine kleine Plattform für Kaffeeliebhaber in grünen und schwarzen Schürzen schaffen zu können :-)

Ich freue mich auf Feedback jeglicher Art und warte gespannt auf all eure Fragen - müssen natürlich nicht nur um Kaffee gehen, sondern auch Standards im Store jeglicher Art - und nein, es dark keine rosa Sahne gesampelt werden ;-)

Einige Artikel werde ich übrigens - der Unterhaltung halber - als so eine Art Reisebericht schreiben - obwohl ich noch nie da war, worüber ich eigentlich schreibe… allerdings sind alle Fakten, die ihr hier über Kaffee findet zu 99% korrekt und hart recherchiert! :-)

Also, let’s get started - mein Timer piepst - Zeit zum French Pressen :-)

Bis bald,

Euer Benny